Ostersonntag – zweitausend Jahre Mythos und Märchen

Osterwunder, Ostergeschichte, Ostersonntag: Seit über zweitausend Jahren geht die christliche Kirche an Ostern, ihrem wichtigsten Hochfest, mit der Geschichte von der Auferstehung des Jesus von Nazareth hausieren. Das ist alles andere als selbstverständlich und irgendwie auch ein eigenes Wunder.

Karwoche – von Palmsonntag bis Ostern

Die Karwoche ist im Christentum die letzte Woche vor Ostern. Sie beginnt mit dem Palmsonntag und endet mit dem Ostersonntag. In dieser Woche werden wichtige Ereignisse aus dem Leben Jesu Christi gefeiert, wie zum Beispiel seine Ankunft in Jerusalem am Palmsonntag, seine Verhaftung, Verurteilung und Kreuzigung am Karfreitag und seine (angebliche) Auferstehung am Ostersonntag.

Was wird an Karfreitag gefeiert?

Karfreitag ist ein wichtiger Feiertag im Christentum, der den Tod Jesu Christi am Kreuz am Tag vor Ostern gedenkt. Es ist ein Tag der Trauer und Buße, an dem viele Gläubige an Gottesdiensten teilnehmen und fasten. In einigen Ländern ist es auch ein gesetzlicher Feiertag.

Ostergeschichte: „Sie ließen ihn fesseln und abführen“

Im Christentum – egal ob katholisch, evangelisch oder orthodox – nimmt die Geschichte von Ostern und Jesus eine besondere Bedeutung ein. Der Überlieferung zufolge wurde Jesus von Nazareth, ein jüdischer Rabbiner, zwischen dem Jahr 30 und dem Jahr 36 von den Römern per Kreuzigung hingerichtet – historisch lässt sich dies weder einwandfrei belegen und auch nicht genau datieren, da die vier Evangelien hierzu widersprüchliche Angaben machen.

Ostern: Was wirklich mit Jesus geschah

An Ostern feiern die Christen die Auferstehung ihres Messias – Jesus Christus. Doch woher stammt das Osterfest, warum ist es jedes Jahr an einem anderen Termin und was hat ein Hase damit zu tun? Und vielleicht am wichtigsten: Kann das alles überhaupt wahr sein? Ist Jesus wirklich an Ostern von den Toten auferstanden?