Omphalos-Hypothese

Die Omphalos-Hypothese: wenn Gott Steine versteckt

Die Omphalos-Hypothese ist ein hysterischer Versuch, den Kreationismus zu retten und die ungestützten willkürlichen Behauptungen abrahamitischer Ontologie mit den Erkenntnissen moderner Wissenschaften zu „harmonisieren“. 

Nötig wurde das im 19. Jahrhundert, als Medizin, Geologie, Biologie große Fortschritte machten und damit die Behauptungen der Theologen zusehends ad absurdum führten.

Auch das Aufkommen der historisch-kritischen Lesart der Bibel führte dazu, dass literalistische (wortwörtliche) Interpretationen schwer in die Defensive gerieten. 

Was besagt die Omphalos-Hypothese? 

Stell dir vor, du kaufst eine neue Jeans, die bereits Löcher hat, um authentischer zu wirken. Was in der Modebranche als „Distressed Look“ durchgeht, versuchte der Naturforscher Philip Henry Gosse 1857 auf das gesamte Universum zu übertragen. 

Gosses Omphalos-Hypothese (omphalos ist griechisch für „Nabel“) ist der verzweifelte Versuch, die biblische Schöpfungsgeschichte mit den erdrückenden geologischen Beweisen für ein hohes Alter der Erde zu versöhnen. 

Das Ergebnis? Ein intellektueller Totalschaden.

Herausforderung des Kreationismus durch die moderne Geologie

Fossilien kannte man schon in der Antike. Nur wusste man nicht, wie sie entstanden oder wie zum Beispiel versteinerte Muscheln auf Berge geraten. Lange Zeit glaubte man, Fossilien seien im Gestein „gewachsen“.

Young Earth Creationism_Fossils
Der Muschelkalk aus Rüdersdorf (bei Berlin) besteht zu weiten Teilen aus Fossilien. Man kann dort Führungen buchen und dabei nach Herzenlust Fossilien einsammeln

Den Wendepunkt markierten Forscher wie Nicolaus Steno (17. Jh.): Steno verglich die Zähne eines Hais mit sogenannten Ophioglossa („Zungensteinen“), die man in Felsen fand. Er bewies, dass sie anatomisch identisch waren.

Geologie setzt Äonen voraus

Man verstand nach und nach, dass organisches Material über Jahrmillionen durch Mineralien ersetzt werden kann (Versteinerung), wobei die Form erhalten bleibt.

Das Widersprach der biblischen Schöpfungsgeschichte, der nur ein paar tausend Jahre und zudem eine mehr oder weniger gleichzeitige Entstehung aller Arten „berichtete“. 

Junge Erde (6.000 Jahre) Kreationismus
Am sechsten „Tag“ der Schöpfung braucht Gott eine Pause

Die Entdeckung der Schichtung (Stratigraphie)

Geologen stellten zudem fest, dass Sedimentgesteine nicht wahllos angeordnet sind. Steno formulierte mit dem Superpositionsprinzip eine einfache, aber geniale Regel: In einer ungestörten Abfolge von Gesteinsschichten ist die untere Schicht die ältere und die obere die jüngere.

Man erkannte, dass Schichten durch Ablagerungen von Sand, Schlamm und Kalk entstehen, die im Laufe der Zeit zu Stein verhärten (Sedimentation). 

Die Erkenntnis der Sukzession (Abfolge)

Der englische Landvermesser William Smith machte Anfang des 19. Jahrhunderts die entscheidende Beobachtung beim Kanalbau: Er bemerkte, dass bestimmte Fossilien nur in ganz spezifischen Schichten vorkamen. Egal wo er in England grub, die Abfolge dieser Fossilien blieb immer gleich. Diese nennt man heute Leitfossilien.

Dies bewies, dass verschiedene Tiergruppen zu unterschiedlichen Zeiten der Erdgeschichte lebten und nacheinander (sukzessive = Faunensukzession) ausstarben oder sich veränderten. 

Charles Lyell verbreitete diese Ansichten: Er war der wohl einflussreichste Geologe des 19. Jahrhunderts. 

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„Principles of Geology“: Gesamtausgabe der drei Bände auf Englisch (Anzeige)

Lyells Rolle lässt sich auf zwei Kernpunkte reduzieren.

  1. Der Aktualismus (Uniformitarismus)
    Lyell popularisierte die Theorie, dass die Erde durch langsame, stetige Prozesse (wie Erosion und Sedimentation) geformt wurde, die heute noch genauso wirken wie vor Millionen von Jahren. Dies ersetzte die damals vorherrschende Idee von plötzlichen, göttlichen Katastrophen (Katastrophismus).
  2. Der Faktor Zeit:
    Durch seine Theorie machte Lyell klar, dass die Schichtungen und die darin enthaltenen Fossilien über unvorstellbar lange Zeiträume entstanden sein mussten. Er lieferte damit das „Zeitgerüst“, ohne das die biologische Evolution und die langsame Abfolge der Arten (Sukzession) nicht erklärbar gewesen wären.

Kurz gesagt: Lyell bewies, dass die Erde extrem alt ist und sich die geologische Schichtung sowie die Fossilabfolge als ein kontinuierliches, natürliches Geschichtsbuch lesen lassen. 

Das ist der Kontext, in dem nun wiederum Gosse sich mit seinen Publikationen bewegte. Falls dich das Thema interessiert, empfehle ich dir die hervorragenden Essays von Stephen Jay Gould. Sie sind üpberaus lehrreich und gleichzeitig sehr unterhaltsam. 

Stephen Jay Gould - Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt
Stephen Jay Gould (1941–2002) war Professor in Harvard und lehrte Geologie, Biologie und Wissenschaftsgeschichte (Anzeige)

Über den Omphalos-Autor Philip Henry Gosse (1810–1888)

Philip Henry Gosse war eine gewichtige und ambivalente Figur des 19. Jahrhunderts. Der Engländer war Naturforscher, Förderer der Naturwissenschaften, ein äußerst produktiver Autor, wissenschaftlicher Illustrator, Dozent, Unternehmer und Pionier in der Erforschung der Ornithologie und Meeresbiologie: Wenn du schon jemals das Wort „Aquarium“ im Mund geführt hast: Gosse hat es erfunden. Nicht nur das Wort, sondern das ganze Konzept.

Philip Henry Gosse
Philip Henry Gosse gilt als „Vater des Aquariums“ (Fotografie von 1855)

Gosse war als Naturforscher brilliant und ein Visionär, der durch seine akribischen Illustrationen die Meeresbiologie revolutionierte. Sein Werk The Aquarium: An Unveiling of the Wonders of the Deep Sea von 1854 war der Auslöser für den Aquarium-Boom im viktorianischen England. 

Über dreißig Jahre später war Gosse Mitautor eines dreibändigen Werks über Rädertierchen (mikroskopische Wassertiere), das zu jener Zeit als die „vollständigste und erschöpfendste Geschichte der Rotifera in jeder Sprache“ galt, versehen mit Zeichnungen von „extremster Detailgenauigkeit, Genauigkeit und Schönheit“ (Stephen Jay Gould).

Evangelikaler Naturforscher

Andererseits war er ein radikaler Evangelikaler, der sein Leben der Missionierung und der Erwartung der Apokalypse widmete. Gosse war eine der führenden Figuren unter den Brethren (britische evangelikale Christen, die häufig mit dem falschen Namen Plymouth Brethren bezeichnet werden). 

Jahrzehntelang trieb er seine religiöse Weltanschauung voran, indem er Vorträge hielt, lehrte, predigte und auf die Wiederkunft Christi (Parusie) wartete sowie half, die Bewegung weltweit zu verbreiten.

Es ist für einen Naturforscher seines Gewichts fast tragisch, dass er für sein Werk Omphalos: An Attempt to Untie the Geological Knot (1857) bis heute am bekanntesten ist. 

In dem verzweifelten Versuch, die junge Erde der Bibel mit den geologischen Erkenntnissen seiner Zeit (beispielsweise aus der Feder von Charles Lyell) in Einklang zu bringen, erfand er die Theorie einer „erschaffenen Vergangenheit“. 

Gosse scheiterte grandios: Wissenschaftler lehnten die unbeweisbare Spekulation ab, und Gläubige waren pikiert über die Vorstellung eines Gottes, der „Lügen“ in die Gesteinsschichten einbaut. Das Buch war auch finanziell ein Misserfolg. 

Omphalos: An Attempt to Untie the Geological Knot (Gosse)
Gosses Werk „Omphalos: An Attempt to Untie the Geological Knot“ („Ein Versuch, den geologischen Knoten zu lösen“) liegt nur auf Englisch vor. (Anzeige)

Der Nabel der Welt: ein logisches Paradoxon

Gosse glaubte, eine Theorie entdeckt zu haben, die den scheinbaren Widerspruch im Alter der Erde zwischen dem Zeugnis von Gottes Wort und dem Zeugnis seiner Schöpfung, wie es zeitgenössische Geologen darlegten, elegant lösen könnte.

Die Grundidee ist so simpel wie dämlich: Gott erschuf die Welt vor wenigen tausend Jahren, aber er tat es so, dass sie bereits beim ersten Atemzug eine fiktive Vergangenheit besaß. 

  • Adam hatte einen Bauchnabel, obwohl er nie im Mutterleib war. 
  • Bäume im Garten Eden hatten Jahresringe, obwohl sie gerade erst aus dem Nichts geploppt waren. 
  • Das Licht entfernter Sterne wurde bereits „unterwegs“ erschaffen, damit wir es heute sehen können.
  • Ammoniten, Herzmuscheln und so weiter wirken zwar wie die versteinerten Überreste vorsintflutlicher (get it?) Lebewesen, tatsächlich hat Jahwe sie aber im Muschelkalk platziert, um moderne Wissenschaftler an der Nase herumzuführen. 

Jahwe als Prankster

Gosse wollte den Glauben retten, doch er schuf ein Monster. Wenn wir akzeptieren, dass Gott uns eine Welt vorsetzt, die uns über ihr wahres Alter systematisch belügt, bricht jedes Vertrauen in die menschliche Erkenntnis zusammen. 

Die Wissenschaft wird mit der Nabel-Hypothese zum Studium einer demiurgischen göttlichen Kulisse, und Gott selbst wird zum ultimativen Prank-Requisiteur, der verschmitzt Fossilien im Boden vergräbt, um Geologen zu trollen.

Jahwe Omphalos
Seltsames Gottesbild: Jahwe wirkt entweder wie ein Gaukler oder ein Geisteskranker

Die Omphalos-Hypothese aus erkenntnistheoretischer Sicht 

Wenn man das ernst nimmt, dann wäre ein solcher Gott kein bloßer Schöpfer, sondern ein systematischer Täuscher: Er würde Beweise für Ereignisse platzieren, die nie stattgefunden haben, und die menschliche Vernunft gezielt in die Irre führen. 

Das wäre kein Gott, der Wahrheit offenbart, sondern einer, der falsche Spuren legt und Menschen dafür bestraft, dass sie ihren Verstand benutzen.

Die Omphalos-Idee ist epistemologisch toxisch, weil sie das Fundament jeder Erkenntnis unterspült. Wenn ein Gott die Welt mit fingierten Spuren einer nie stattgefundenen Vergangenheit erschaffen haben könnte, dann verlieren Beobachtung, Induktion und historische Rekonstruktion ihren Status als verlässliche Erkenntnisquellen.

Omphalos-Hypothese Jahwe
Gott sitzt im Sandkasten und versteckt Muscheln:
Was soll man von einem solchen Gottesbild halten?

Fossilien, Baumringe, Sternenlicht, sogar Erinnerungen wären potenziell bloße Kulissen. Damit wäre nicht nur die Geologie oder Kosmologie erledigt, sondern jede Form empirischer Wissenschaft. Man könnte nie mehr sinnvoll zwischen echter Spur und göttlich implantierter Attrappe unterscheiden. Erkenntnistheoretisch gesprochen: Die Hypothese ist nicht falsifizierbar und immunisiert sich gegen jede Widerlegung. Sie erklärt alles und damit nichts.

Radikaler Skeptizismus

Wenn aber die gesamte Evidenzstruktur prinzipiell manipuliert sein könnte, wird radikaler Skeptizismus zur Default-Position. Dann unterscheidet sich die Omphalos-These kaum noch von klassischen Skepsis-Szenarien wie dem „Gehirn im Tank“. 

Der Unterschied ist nur, dass hier ein allmächtiger Urheber hinter der Täuschung steht. Aber epistemologisch ist das Ergebnis identisch: Es gibt keinen rationalen Grund mehr, irgendeiner empirischen Überzeugung zu trauen.

Theologisches Eigentor

Streng logisch betrachtet kann man das nicht widerlegen, genauso wenig wie man das Gehirn-im-Tank-Szenario widerlegen kann. Aber genau das ist der Punkt. Eine Hypothese, die jede mögliche Evidenz kompatibel macht, ist epistemisch leer. 

Sie produziert keinen Erkenntnisgewinn, keine Vorhersagen, keine Unterscheidung zwischen wahr und falsch. In der Wissenschaftstheorie gilt so etwas als explanatorisch steril. 

Hinzu kommt ein theologisches Eigentor: Wenn Gott systematisch irreführende Beweise in die Welt eingebaut hat, dann wird auch jede Offenbarung verdächtig. Warum sollte ausgerechnet eine heilige Schrift nicht ebenfalls Teil dieser Täuschung sein? 

Offenbarungsreligion
Offenbarung oder schizoide Episode? Wer weiß das schon

Die Omphalos-Hypothese sägt also nicht nur am Ast der Naturwissenschaft, sondern auch am Ast der Theologie. Sie ist epistemisch selbstzerstörerisch. 

Man kann sie rein logisch nicht widerlegen, aber man hat keinen vernünftigen Grund, sie ernst zu nehmen. Wer sie akzeptiert, verabschiedet sich von der Idee, dass Evidenz überhaupt etwas zählt. Damit landet man in der Nähe der präsuppositionalen Apologetik – und die wiederum endet im logischen Zirkel mit willkürlicher dogmatischer Setzung. 

Man könnte genauso behaupten, das Universum sei letzten Donnerstag erschaffen worden, inklusive deiner Erinnerungen an alles davor. Möglich im logischen Sinn, aber rational völlig unmotiviert.

Last Thursdayism: Die Welt ist erst seit letztem Donnerstag da

Religionskritiker haben die problematische logische Konsequenz der Omphalos-Hypothese schnell entlarvt.

Wenn Gott eine Welt mit einer falschen Vergangenheit erschaffen kann, wer garantiert uns dann, dass das Universum nicht erst vor fünf Minuten entstanden ist? Man könnte nichts mehr mit Gewissheit feststellen.

Dieser Einwurf wurde schon früh entwickelt, eine satirische Steigerung hiervon ist die Spaßreligion des „Last Thursdayism“. Diese behauptet (wie der Name schon andeutet), dass das Universum, das Leben und der ganze Rest erst seit letztem Donnerstag existiert. 

Vielleicht wurdest du ja auch mit all deinen Erinnerungen, dem halb gegessenen Sandwich auf dem Teller und dem Wissen um die Französische Revolution erst letzten Donnerstag erschaffen. 

Beweise doch mal das Gegenteil! Das ist zwar unmöglich – aber genau hier liegt auch das Problem: Eine Hypothese, die alles erklärt, indem sie die Realität als Täuschung deklariert, ist wissenschaftlich wertlos, weil sie nicht falsifizierbar ist. Vom Problem der Beweislastumkehr mal abgesehen. 

Beweislastumkehr Religionen Meme

Zudem ist die Argumentation vollkommen beliebig: Mit demselben logischen Winkelzug könnte man schließlich auch für das fliegende Spaghettimonster oder das unsichtbare rosafarbene Einhorn argumentieren. 

Unsichtbares Rosafarbenes Einhorn

Damit ist die Omphalos-Hypothese keinerlei tiefsinnige Theologie oder ein gutes kosmologisches Argument, sondern naive Erkenntnistheorie für Leichtgläubige im fortgeschrittenen Delirium.

Der Gott der Täuschung statt der Wahrheit

Aus einer religionskritischen Perspektive ist die Omphalos-Hypothese ein faszinierendes Dokument der theologischen Kapitulation im Lichte zunehmender wissenschaftlicher Erkenntnis.

Wir kennen diese Rückzugsgefechte schon vom „Lückenbüßergott“ und dem Retrofitting eisenzeitlicher Mythologie auf moderne Wissenschaft.

Bibel_Mythen-Wissenschaft
Kosmologie aus der Eisenzeit

Zwei Jahre nach Gosse veröffentlichte Darwin sein Hauptwerk „On the Origin of Species“ (Die Entstehung der Arten) – der Anfang vom endgültigen Ende des Kreationismus, der sich daraufhin in Hypothesen wie Intelligent Design und Fine-Tuning zurückzog.

Charles Darwin Hauptwerke: 3 Bände im Schuber: Die Entstehung der Arten, Die Abstammung des Menschen, Reise eines Naturforschers um die Welt
Darwins Hauptwerke in einer hübschen Box
Die Entstehung der Arten | Intelligent Design
Die Entstehung der Arten,
1859
Die Entstehung der Arten
(Darwin Evolution vs. Intelligent Design)
Darwin für Kinder
(bebildert)

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Anstatt die wissenschaftliche Evidenz – von der Radiokarbonmethode bis hin zur Astronomie – anzuerkennen, flüchten sich Apologeten in ein Weltbild, das ihren Schöpfer zum Betrüger macht. Ein Gott, der das Universum mit falschen Hinweisen spickt, um die „Ungläubigen“ in die Irre zu führen, ist kein gütiger Vater, sondern ein manipulativer Despot.

Wir halten uns lieber an die Fakten: Das Licht der Sterne braucht Millionen Jahre zu uns, weil das Universum Millionen Jahre alt ist. Fossilien liegen in tiefen Schichten, weil sie dort über Äonen versteinerten. Die Welt ist nicht „auf alt“ getrimmt; sie ist schlicht und ergreifend alt.

Wer einen „Nabel“ braucht, um seinen Glauben zu stützen, sollte sich fragen, warum die Wahrheit der Natur so bedrohlich für seine Dogmen ist.

Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat
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